Psychologische (Online)Beratung & Coaching
 mit Stephanie Pfeifer

"Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung."
(Antoine de Saint-Exupery)



Gutachtenerstellung und Psychologische Elternberatung in 1230 Wien

 Erstellung von Gutachten

  • Für nähere Informationen zur Gutachtenerstellung im Rahmen der Fetalen Alkohol-Spektrumstörung (FASD) besuchen Sie bitte die Unterseite Fetales Alkoholsyndrom (FAS). Die Begutachtung wird zu mehreren Terminen in Kooperation mit einem multiprofessionellen Team in Wien durchgeführt.

  • Gerne erstelle ich auch das Psychologische Gutachten über die Eignung als AdoptivwerberIn für Sie. In der Regel finden 1-2 Termine statt, in denen mittels ausführlichem Anamnese- und Explorationsgespräch, Interaktionsbeobachtung, und Einsatz eines Persönlichkeitsfragebogens u.a. die eigene Persönlichkeit und familiäre Sozialisation, die aktuelle Partnerschafts- und Familiensituation (evtl. Kinder, bisherige Erziehungserfahrungen), Umgang mit Kinderlosigkeit und anderen Krisen und Konflikten, Motivation zur Adoption eines Kindes und Wünsche diesbezüglich, sowie Ressourcen betrachtet werden.

Psychologische Eltern- und Bezugspersonenberatung

Das Zusammenleben mit frühtraumatisierten Kindern und Kindern, die an FASD (Fetale Alkohol-Spektrumstörung) leiden, kann für Eltern und Bezugspersonen erschöpfend sein. Wichtig ist das Verständnis, dass Verhaltensauffälligkeiten oder andere Schwierigkeiten auf Änderungen in der Hirnstruktur zurückzuführen sind, und dass Kinder nicht willentlich schwieriges Verhalten zeigen. Um den Alltag entspannter zu gestalten, ist es bedeutsam, nicht am Verhalten des Kindes anzusetzen, sondern an den umgebenden Rahmenbedingungen. Gerne arbeite ich in der Beratung mit dem Neurobehavioralen Modell (Diane Malbin), und mit Elementen des TBRI® - Trust Based Relational Intervention.

Trust Based Relational Intervention ist ein therapeutisches Modell, dass Adoptiv- und Pflegeeltern bzw. Bezugspersonen darin schult, effektive Unterstützung für Risikokinder bzw. Kinder schwieriger Herkunft (z.B. Vernachlässigung, Misshandlung, Mehrfachunterbringung/Heimaufenthalt, Gewalt, pränataler Alkoholkonsum) zu geben. Es ist eine aus den USA stammende, ganzheitliche, bindungs- und evidenzbasierte, und traumabezogene Intervention, die auf das tiefergehende Verständnis der komplexen Bedürfnisse von Kindern aus schwierigen Verhältnissen abzielt. TBRI® nutzt Empowering Prinzipien, um physiologische/sensorische und Sicherheitsbedürfnisse anzusprechen, Connecting Prinzipien für Bindungsbedürfnisse, und Correcting Prinzipien, um angstbasiertes Verhalten zu vermindern.

Wichtig im Rahmen der Beratung ist auch, dass Eltern und Bezugspersonen die Möglichkeit gegeben wird, an ihrer eigenen Biographie zu arbeiten, den eigenen Selbstwert und sicheren Bindungsstil zu stärken, und auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Zu diesem Zweck verwende ich gerne das von der amerikanischen Sozialarbeiterin Cindy R. Lee speziell für Pflege- und Adoptiveltern entwickelte Programm MSOYW (Making Sense of Your Worth), das als Gruppenprogramm konzipiert wurde, aber auch in der Einzelberatung gut zum Einsatz kommen kann.

Hinweis: Im Rahmen der Psychologischen Beratung und Behandlung wird keine Traumatherapie für Sie oder Ihr Kind angeboten.

Seminare/Workshops für Adoptiv-/Pflegeeltern und Bezugspersonen, Fachkräfte und Lehrpersonal

Themen für Seminare und Workshops können Bindungsschwierigkeiten & (Entwicklungs-)Trauma, Auswirkungen früher Traumata auf die Hirnstruktur, und FASD (Fetale Alkohol-Spektrumstörung) sein. Gerne halte ich z.B. Vorträge für PädagogInnen, da es für betroffene Kinder vor allem ab der Schulzeit zu intensiveren Schwierigkeiten und Überforderungen kommen kann. Ziel eines Vortrags oder einer Veranstaltung kann beispielsweise sein, den Begriff FASD näher zu klären, mehr Hintergrundwissen über diese Beeinträchtigung zu erwerben, hilfreiche Interventionen im Unterricht kennenzulernen, und auf diese Weise Kind und Lehrpersonal zu entlasten, und adäquater zu fördern.

  • TBRI® (Trust Based Relational Intervention) Caregiver Training: 3-4 Module á 5-6 Stunden. Auf Anfrage.
  • MSOYW (Making Sense of Your Worth: 8 wöchiges Gruppenprogramm á 2 Stunden. Auf Anfrage.

Nächster Workshop: 20.03.2020, 1230 Wien: WIRD VERSCHOBEN, INFOS FOLGEN

  • Signale unserer Kinder besser verstehen - Sensorische Spiele im Alltag zur Regulation des Hirnstamms und eines überaktiven Stresssystems

    Bei Kindern mit Bindungsstörungen, chronischem Stress und Ängstlichkeit, Entwicklungstrauma, Fetaler Alkohol-Spektrumstörung (FASD) ist es möglich, dass sich die Fähigkeit zur Selbstregulation oftmals nicht adäquat entwickeln kann, weil sie oftmals unter Erregung stehen, und ihr Hirnstamm häufig Energie bereit stellt. Wenn es uns als Eltern oder Bezugspersonen gelingt, die Signale und Bedürfnisse unserer Kinder besser zu verstehen, können wir sie im Alltag unterstützen, damit sie lernen können, ihr überschießendes Stresssystem besser zu regulieren, und den Hirnstamm zu beruhigen. Sensorischer, non verbaler und spielerischer Input ist hierbei effektiver als der Einsatz von Sprache, weil er an der Basis der Gehirnfunktionen ansetzt. So können kognitive Prozesse wie z.B. Lernen wieder besser möglich werden.

    Nach einem kurzen theoretischen Input über Gehirnfunktionen werden wir den Fokus in diesem Workshop auf Praxis und Selbsterfahrung legen, sensorische und Beruhigungsspiele kennenlernen, und diese selber ausprobieren. Ziel soll sein, dass Sie mit praktischen Ideen nach Hause gehen. Bitte bequeme Kleidung anziehen.

    ReferentInnen:
    Mag. Stephanie Pfeifer, Klinische und Gesundheitspsychologin und Adoptivmutter; Katarzyna Nahrebecka, Krankenschwester, SI-Trainerin und Pflegemutter

    Datum: Fr, 20.03.2020 von 17.30 - 20.30 Uhr in 1230 Wien (Nähe U6); Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Telefonnummer 0664-99 212 424.

    Kosten: EUR 50,- bzw. EUR 45,- für Mitglieder des Vereins FASDHilfe Austria

    Der Besuch des Workshops ersetzt keinen Besuch beim Ergo-/SI-Therapeuten.
      

 

 

 


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